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Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachten 2016


Nachdem wir letztes Jahr in den Wochen vor Weihnachten viel Zeit für Basteleien, Backen und Gemütlichkeit hatten, kamen wir diesen Dezember weder zum Basteln noch zum Backen und haben stattdessen die Supermärkte um einige Tüten Spekulatius, Lebkuchen und Pfeffernüsse erleichtert. Nächstes Jahr wird dann aber doch wieder selbst gebacken.

Strolchis ersehnte Ferien begannen am 23. und der Familienbesuch kündigte sich schon zum 21. und zum 23. an und gestaltete sich auch harmonisch und angenehm. Die folgenden Tage wechselten sich lange Heroes-V-Sessions mit leckerem Essen ab und vergingen sehr schnell.

Heute Abend erwarten wir noch Besuch zum Essen und Star Wars (1977) gucken. Den einen Besucher lernte ich vor wenigen Wochen über das Wohnungspaten-Programm für Geflüchtete kennen und wir haben seitdem viel Zeit im Job-Center, bei Wohnungssuche und Kleidungskauf miteinander verbracht. Wir luden ihn und einen Freund von ihm ein und heute ist mehr Spaß und Entspannung geplant. Da der Mietvertrag unterzeichnet, die ersten Nächte in der eigenen Wohnung verbracht und schon einiges an bürokratischen Hürden überwunden sind, gibt es auch was zu Feiern.

Das milde Wetter weckte die Überlegungen, bei wenig Wind noch den Park aufzusuchen. Wir sind sicherlich nicht die einzigen, die das perfekte Tischtenniswetter ausnutzen wollen. Vielleicht setzen wir uns morgen noch auf die Terrasse und machen den Grill an. Es ist zwar nicht so warm wie vor ein paar Jahren in Stuttgart mit über 20° kurz vor Weihnachten, aber eigentlich zu warm für die ganzen typischen deftigen Weihnachtsgerichte.

Wir wünschen jedenfalls ein schönes restliches Jahr und drückt die Daumen, dass den ganzen rechten Brandstiftern zu Hause Baum und Bude abfackeln.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Tomatensuppe mit geröstetem Knoblauch

Diese Suppe war Teil von Strolchis Geburtstagsessens, mit Nudeln und/oder Fleischklößchen drin ist sie für sich allein aber auch eine sehr sättigende Hauptmahlzeit.
Für das Rösten des Knoblauchs benutze ich einen Knoblauchröster von Römertopf, man kann das aber auch mit etwas Olivenöl in Alufolie machen.

Für 6 Personen:
1,5 l passierte Tomaten
1 Dose stückige Tomaten
1 Glas Rinderfond
1 EL Tomatenmark
3 große Soloknoblauchzwiebeln
1,5 TL Thymian, gefriergetrocknet
Salz, Pfeffer, evtl. 1/2 TL Zucker

optional:
200g Rinder-Schabfleisch
1 Ei
1 TL Tomatenmark
1 TL Senf
etwa eine Handvoll Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Dill, Oregano

200g Nudeln

Die Knoblauchzwiebeln unten aufschneiden, sodass man sie in den Knoblauchröster setzen kann, ohne dass sie umfallen. Olivenöl dazugeben und für 30 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze). Alle Tomaten und der Fond in einem Topf vermengen, Tomatenmark unterrühren, Thymian mahlen und dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist der Knoblauch fertig, lässt sich die Schale ganz einfach abziehen. Den Knoblauch zur Suppe geben und diese mit einem Stabmixer pürieren. Nochmal abschmecken und etwas Zucker zugeben, falls nötig.

Zur Geburtstagsfeier hatte ich sie im Slow Cooker gemacht, wo sie einige Stunden einkochte. Der Geschmack war dann sehr intensiv, Tomatenmark zum Andicken ist dann unnötig, fruchtsäureempfindliche Menschen wie ich bekommen dann allerdings Probleme. Bei bis zu einer Stunde auf dem Herd dagegen ging alles gut.

Die Nudeln koche ich extra und spüle die Stärke nach dem Abgießen runter.
Das Schabfleisch und die übrigen Zutaten vermengen, kleine Bällchen formen und braten. Darauf achten, nicht alle wegzunaschen, bevor sie in die Suppe kommen. ;-)

Freitag, 11. Dezember 2015

Gerösteter Knabbermix aus dem Slow Cooker

Es handelt sich hier um eine Adaption des Rezeptes von Gimme Some Oven. Ich bin immer mal wieder bei Pinterest auf das Bild gestoßen und es sah einfach zu lecker aus, um es nicht mal auszuprobieren.

Nun gibt Chex Mix in deutschen Läden nicht zu kaufen, nur online in wenigen Shops mit US-Produkten. Also sind wir heute in einem großen Markt durch alle Chips-, Knabberzeug- und Frühstückcerealienregale gelaufen auf der Suche nach Knabberzeug, dass noch nicht zu sehr vorgewürzt und wegen meiner Unverträglichkeit frei von Geschmackverstärkern, auch Hefeextrakt, und frei von Milchprodukten ist. Wirklich fündig wird eins da erst im Regal für Bio-Produkte.

Auch die originale Worcestershiresauce gab es nicht. Nach drei Läden hat Strolchi aufgegeben und wir haben die Dresdner Version genommen. Gemischt mit heißer Butter, Salz, Knoblauch-, Zwiebel- und etwas Paprikapulver riecht es wirklich streng, die Mischung selbst probiert haben wir lieber nicht.

15 Tassen Knabberkram passen in den großen Slow Cooker. In die Tasse kam dann Butter, etwa viertelvoll, die in der Mikrowelle geschmolzen wird. Dazu die Worcestersauce, von der Menge her nur leicht mehr als die Butter. Einen guten Teelöffel Salz, einen weiteren mit Knoblauchgranulat und ein paar Schwünge Zwiebelgranulat und Paprikapulver.
Das wird dann über das Knabberzeug gegossen und gut miteinander vermengt. Den Slow Cooker mit einem Geschirrtuch abdecken, darauf den Deckel und für drei Stunden auf Low stellen. Zwischendrin immer wieder rühren und die letzte halbe Stunde habe ich Deckel und Tuch entfernt.
Zum Auskühlen auf Backpapier verteilen. Wir haben festgestellt, dass auch heiß schon großartig schmeckt.
Der Slow Cooker ist praktisch, da ich den Ofen für andere Partyvorbereitungen nutzen kann, aber eigentlich sollte das auch ebenso im Backofen funktionieren.

An Knabberzeug haben wir Salzbrezeln, ungesalzene Erdnüsse, Goldfischli, Maistortillas, Hirse-Bällchen und Haferkissen genommen. Letztere sind gesüßt und machen sich großartig in der Mischung. Die Hirsebällchen bestehen nur aus Hirse und Salz und so schmeckten sie vorher auch. Kein Vergleich zu hinterher.