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Mittwoch, 17. Februar 2016

Suppenwetter

Strolchi plädiert zwar für die Bezeichnung Dreckswetter, stimmt aber mit mir überein, dass die Suppe umso besser schmeckt, je schlechter das Wetter draußen ist.

Um die Kochplanung noch weiter zu erleichtern, haben wir zusätzlich zum Bolognese-Tag, veganen Tag sowie den Wochenenden, an denen aufwändig(er) gekocht wird, einen Suppentag eingeführt. Der erste ging auch gleich völlig daneben, als ich ein paar Würstchen in die Kartoffelsuppe schnitt und sich herausstellte, dass mit "Gewürze" auf der Zutatenliste Kümmel gemeint war. Kümmel. Während ich in Baden-Württemberg allerlei Teigwaren und Abenteuer wie Linsen (lecker!) über Spätzle (na ja) und Saitenwürstchen (grauenvoll) ziemlich erfolgreich umgehen konnte, versteckt sich Kümmel in Sachsen  oft sehr gut und unerwartet. Und erst der entsetzte Blick in Fleischereien, wenn ich nach Würstchen ohne Kümmel, Knoblauch oder Paprika frage. Wie kochen die Menschen hier bloß Grünkohl, würde meine norddeutsche Oma fragen.

Da die abgebildeten Klößchen ein Experiment waren, dass gelungen ist, hier kurz das Rezept:
Zwei Eier mit dem Schneebesen verrühren und fünf Esslöffel Semmelbrösel dazugeben sowie etwas Salz, Pfeffer und eine ordentliche Portion frische Muskatnuss. Die Masse zu kleinen Klößchen formen, da sie beim Ziehen in der Brühe (etwa 15 Minuten) sehr groß werden.

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