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Sonntag, 17. April 2016

Pizza \o/

Sonntag ist immer mal wieder Pizza-Tag und es wurde auch Zeit, mal wieder etwas anderes als Kuchen und Muffins zu backen.

Zuletzt hatte ich für ein Backblech 500g Mehl genommen und eine enorme Menge Teig erhalten. Das war dann schon eher ein Pizzabrot. Es sah, nicht gerollt, sondern von Hand gezogen und dadurch nicht jede Ecke des Bleches ausfüllend, auch echt toll aus und schmeckte super. Aber die Pizzabäuche danach waren ziemlich anstrengend.

Darum diesmal 250g Mehl und den Teig sehr dünn ausgerollt. Für die Tomatensauce brate ich Knoblauch in Olivenöl an, gieße mit passierten Tomaten auf und würze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Oregano. Sowohl Belag als auch der Käse ist reine Geschmacksache. Bei uns sind immer Kapern dabei, meistens Oliven und das passt sehr gut zu Shrimps und Lachs. Der Käse muss laktosefrei und frisch gerieben sein, diesmal haben wir einen Rest Parmesan verbraucht und obendrauf noch Emmentaler gerieben.

12 bis 15 Minuten bei 220° Ober-/Unterhitze backen, länger, wenn der Käse dunkler werden soll. Unser Backofen hat eigentlich eine extra Pizzastufe mit Dampfgarfunktion, die habe ich aber noch nicht ausprobiert. Beim nächsten Mal testen und vergleichen.

Freitag, 8. April 2016

Vegane Möhrenmuffins

Nach Ostern hatte Strolchi endlich Ferien und es wurde Zeit, mal wieder zusammen VoKü und Bardienst zu machen. Das letzte Mal lag schon ein Weilchen zurück, deshalb haben wir etwas aufwändiger gekocht. Es gab Kartoffel-Minz-Tarte und Tomatensuppe, beides mit sehr viel geröstetem Knoblauch und als Nachtisch Möhrenmuffins.

Die Tarte ist eine Abwandlung der sardischen coccoi prena, kleine Hefeteigküchlein, die mit Kartoffelbrei, Minze, Knoblauch und kräftigem Schafskäse gefüllt werden. Ich habe sie ohne Käse und auf dem Blech (wie Pizza) gemacht, die Kartoffelmasse beim Backen (etwa 15-20 Minuten) mit Alufolie abgedeckt, damit sich keine Kruste bildet. Schmeckt heiß oder kalt.

Der Teig für die Muffins ergab 32 Stück. Sie rochen und schmeckten genauso, wie sie sollten. Die Konsistenz war saftig und feucht, ich vermute, da steckt das Apfelmus dahinter. Ich backe sehr selten vegan, da Buttermilch mein Favorit für beste Ergebnisse ist, werde dies aber für vegane Anlässe nochmal backen.

500g fein geriebene Möhren
300 Zucker
400g gemahlene Haselnüsse
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
370ml Apfelmus
2 EL Apfelessig mit 2 TL Natron gemischt
1,5 TL Zimt
1 Prise Salz

Bei 180° Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen.


Sonntag, 3. April 2016

Schokokuchen

Fluffig, saftig und intensiv schokoladig. Die Teigmenge ist für eine Gugelhupf-Form gedacht. In Muffin-Formen gefüllt dürften etwa 25 Stück rauskommen und für eine normale Spring- oder Kastenform die Menge halbieren.

250g Margarine
300g Zucker
4 Eier
150g Schokolade 85%
150g Buttermilch
1 TL Natron
4 EL gemahlene Mandeln
2 TL Instant-Kaffee
6cl Kahlua
4 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
300g Mehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz

Die Schokolade schmelzen. Die übrigen Zutaten sollten Zimmertemperatur haben bis auf den Kaffee, der wird in einem Schluck heißen Wasser aufgelöst. Erst Margarine und Zucker schaumig schlagen. Jedes Ei einzeln eine Minute unterrühren. Dann die restlichen Zutaten dazugeben, das Mehl mit Backpulver zum Schluss. Den Teig in eine gefettete Form geben und bei 180° Ober-/Unterhitze 50 Minuten backen. Eventuell schon nach 45 Minuten mal einen Zahnstocher in den Kuchen stecken und gucken, ob noch Teig dran kleben bleibt.
Nach dem Rausholen noch ein paar Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Viel Glück dabei, ich habe meine Form wohl nicht großzügig genug gefettet, ein kleines Stück blieb in der Form kleben.
Guter Schokoladenkuchen schmeckt toll nach Schokolade auch ohne Fettglasur, darum mache ich keine drüber. In diesem Fall während des Abkühlens die Form wieder über den Kuchen stülpen, dann bleibt er schön weich.