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Mittwoch, 12. April 2017

Nudeln in Spinat-Walnuss-Basilikum-Tahina-Sauce und Champignon-Erbsen-Brokkoli-Gemüse


Nachdem es die letzten Woche immer Gemüse gab, das ich gar nicht essen darf, war der Plan, diese Woche so zu kochen, dass ich auf jeden Fall kosten und vielleicht sogar etwas mehr naschen kann. Darum haben wir die erste Idee, einfach ein Pesto zu machen, geändert und das Pesto zur Sauce gestreckt, was sich bei der Menge Nudeln auch als sehr praktisch erwiesen hat. Auch wäre die nötige Menge Öl für mich doch zuviel geworden. Zitronensaft hätte geschmacklich sicher auch sehr gut gepasst, ist wegen meiner Allergie aber wie immer nicht drin.
Um im preislichen Rahmen zu bleiben, habe ich Tiefkühlgemüse gekauft und sowohl die Menge an Nüssen als auch an Sesampaste lässt sich durchaus erhöhen. Eigentlich wollte ich grünen Spargel dazu braten, aber auch hätte das Budget gesprengt und den Frühling haben wir trotzdem auf den Teller bekommen.

Für etwa 20-25 Personen:

2kg Spinat
1x Basilikum im Topf
200g Walnüsse
125g Tahina
3 kleine Zwiebeln
5x Soloknoblauch
75ml Rapsöl
1l Sojamilch
400ml Gemüsefond
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen

Spinat auftauen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und in der Pfanne dünsten bis sie einen schönen Braunton haben. Etwas abkühlen lassen. Basilikum komplett zupfen und waschen. Nüsse, Spinat, Basilikum sowie Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf mit einem Pürierstab zerkleinern. Ich hab es erst portionsweise im Mixer probiert, was auch geht, aber länger dauert. Öl und Tahina dazugeben und gut abschmecken.

Ich habe diese Masse über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Damit der Basilikum möglichst wenig Aroma verliert, habe ich den Fond und die Sojamilch erhitzt und dann unter das kalte "Pesto" gerührt.

2kg Nudeln
jede Menge Salzwasser

Nudeln kochen, abgießen und mit der Sauce vermengen.


1,5kg Champignons
1kg TK-Erbsen
1kg TK-Brokkoli
2 große Soloknoblauchknollen
Thymian, gefriergetrocknet
Basilikum, gefriergetrocknet
Salz, Pfeffer

Champignons putzen und schneiden, dann in Knoblauch und Öl braten und in der Pfanne mit den Kräutern würzen. Den Brokkoli gefroren in kochendes Salzwasser geben und ein paar Minuten ziehen lassen, je nachdem, wie bissfest er bleiben soll. Frischen Brokkoli besser sautieren oder im Backofen rösten. Falls er doch gekocht wird, nach Möglichkeit das Wasser zum Strecken der Sauce verwenden.


Die Erbsen habe ich nur in Wasser aufgetaut und dann zu den noch warmen Pilzen gegeben. So behalten die Erbsen ihre tolle Farbe und sind knackig frisch und die Champignons kühlen schnell ab. Alles Gemüse in einem Topf vermengen und nochmal würzen, falls nötig.

Ich hab mich entschieden, das Gemüse nicht mit den Nudeln und der Sauce zu vermischen, da bei der großen Menge schnell viel kaputt geht und sich die Erbsen nicht alle weit unten im Topf sammeln sollten. Bei kleineren Mengen sollte das aber problemlos funktionieren.

Mit etwas mehr Zeit hätte ich noch einige handvoll Sesam geröstet und übers Essen gestreut, das vielleicht beim nächsten Mal.

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