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Sonntag, 8. Oktober 2017

Veganer Linseneintopf mit Zwetschgen

Mal wieder VoKü/Küfa gemacht und dabei gelernt, dass in Sachsen zwischen Pflaumen und Zwetschgen nicht unterschieden wird. Wir hatten letztendlich auf einem Markt noch Glück und mussten keine Pflaumenauslagen nach Zwetschgen durchwühlen. Mal eine etwas kuriosere Eigenheit der Sachsen, sehr erfrischend.


Für etwa 30 Personen:

10 Liter Gemüsebrühe kochen und zwei Stunden köcheln lassen. Ich habe dafür eine große Fenchelknolle genommen, eine riesige Pastinake (oder drei normal-große), eine Stange Lauch, einen Staudensellerie, ein halbes Kilo Möhren, drei Zwiebeln, einen dicken Soloknoblauch, drei Lorbeerblätter, eine handvoll glatte Petersilie, Pfefferkörner und etwas Öl.

400 Gramm Tofu habe ich gewürfelt in einer Marinade aus etwas Gemüsebrühe, veganem Weißwein, einer gepressten Soloknoblauchknolle, Majoran, Thymian, Salz Pfeffer und 2 Teelöffel Raucharoma ziehen lassen. Die Marinade kann nächstes Mal noch etwas kräftiger sein.

1,5 kg Kartoffeln, ein halbes Kilo Möhren und eine handvoll kleine Zwiebeln schälen und würfeln.

1 Kilo Zwetschgen halbieren und entkernen. 15 Stück habe ich mit Weißwein übergossen und beiseite gestellt für die Deko auf dem Teller später, den Rest gewürfelt.

2kg Linsen in der leicht gesalzenen etwa 45 Minuten Brühe kochen, das Würfelgemüse ebenso und etwa 15 Minuten vor Kochende die Zwetschgen, den Tofu und eine gute halbe Flasche trockenen Weißwein dazugeben.

Der Staudensellerie hatte viel frisches Blattgrün, welches ich zusammen mit der restlichen Petersilie klein geschnitten und zum Abschmecken benutzt habe.
Gewürzt habe ich außerdem mit Majoran, Piment, Rosmarin, etwas Koriander, Salz, Pfeffer und zusätzlich gefriergetrockneter Petersilie.

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